Kleine Weinparade zum Gänse-Essen

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Perfekter Einstieg. Ein erfrischender und aromatischer Sauvignon Blanc vom Weingut Polz in der Steiermark. Da ist immer alles wie es sein soll.

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2004 Solanes, Cims de Porrera, Priorat: Sehr maskuliner und muskulöser wein mit viel Tannin - der unglaubliche Hulk sozusagen - aber nach einigen Stunden im Dekanter wird diesen noch recht frische Frucht entgegegesetzt. Auch die sehr schön dosierte Säure kontert das ruppige Gerüst einigermassen aus! Das Finish zeigt eine ordentliche Länge mit leicht mineralischer Frische. Der Wein hat insgesamt natürlich viel Power, Ecken und Kanten, aber auch Dichte und Tiefe. Anscheinend kann man ihn nicht lang genug dekantieren; nächstes Mal fang ich einfach am frühen Morgen an!

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2005 Les Calades, Mas Foulaquier, Pic Saint Loup: Elegant und fruchtig, leichter Zedernholz Barrique-Ton... noch mit leicht kratzigen Tanninen hinterlegt … leichte Würze aber viel Frucht. Finish mit schöner Länge. Ein sehr harmonischer Pic-Saint-Loup der viel Genuß bietet.

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2002 Château de Fonsalette, Côtes Du Rhône: Es handelt sich hier um einen der Rayas-Weine. Das Etikett kokettiert mit der Seltenheit der Weine indem es stolz „réservé“ verkündet (reserviert). Die Farbe hat schon einen leicht bräunlichen Touch und verbreitet etwas Bange in unserer Runde. Die Nase zeigt jedoch Frucht, zwar mit leicht verkochten Beeren aber trotzdem sehr ansprechend. Durchdringend ist immer wieder ein Duft von herbstlichem Waldboden. Am Gaumen auch ausbalancierte Frucht, aber vor allem ein super Finish mit leichter Trüffel- und Waldboden-Aromatik aber auch etwas Pfeffer. Der Nachhall stellt alle anderen Weine in den Schatten, denn mit einer Länge von über 1 Minute verfällt man glatt in einen meditativen Zustand bevor man an den nächsten Schluck denkt.

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1979 Hautes Côtes de Beaune, Domaine Moillard, Bourgogne: So und gemäß der rückwärtschreitenden Ordnung folgt als letztes ein 1979er Hautes Côtes de Beaune. Ob der halbe Greis mithalten kann? Auf jedenfall zeigt er erstaunlicherweise keinen Alterston trotz einer ins bräunliche gehenden Farbe. Eher kann man die Nase mit zurückhaltender bis neutraler Frucht, Wald- und schwarzen Trüffel-Noten beschreiben. Am Gaumen zeigt sich der Wein harmonsich rund, trotzdem noch saftig und mit etwas Feuer und anschliessend mit einer ordentlichen Länge im Nachhall. Hier erinnert er dann wieder an die schöne schwarze Trüffel. Für seine 30 Jahre war dieser Wein überaus schmackhaft.

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A couple of friends just brought me some Mast Bros....
Food Snob (guest) - 4. Feb, 11:43
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I'm blown away
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alexis2 - 11. Jan, 18:10
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BerlinKitchen (guest) - 10. Jan, 20:00

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