Bordeaux

1986 Château Patache D'Aux, Cru Bourgeois, Médoc

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So, zur Abwechlsung nun mal wieder ein Bordeaux, aber dafür auch ein etwas betagter, für Spannung sei also gesorgt. Château Patache d’Aux, ein heute 43 Hektar umfassendes Cru Bourgeois-Gut aus dem Médoc verschneidet laut Steckbrief in seinem Wein 60% Cabernet mit 30% Merlot (zumindest heutzutage). Es ist kein grosser Name aber in einem guten Jahr wie 1986 kann man sich vielleicht noch auf Trinkgenuß gefasst machen.

In der Farbe ist er recht dunkel, nur zum Rand hin leicht aufgehellt, was aber bei diesem Alter nichts Unübliches ist. Die Nase riecht zuerst staubig und modrig, anschliessend überwiegen jedoch malzige Töne. Rotbeerige Frucht kommt dann auch noch verhalten durch genauso wie Madeira Töne.
Am Gaumen zeigt sich dann gleich wieder das Malz, aber auch etwas Leder und Würze. Ein Alterston kann man nicht wegreden, aber der ist wahrlich nicht dominant und wird mit Zeit und Luft immer mehr von den anderen Komponenten übermalt, so dass man irgendwann fast den Eindruck hat jugendliches Feuer im Hintergrund zu spüren! Interessant und imposant auf jeden Fall, wie sich dieser kleine Cru bourgeois noch so entwickelt im Glas: Sogar etwas Waldbeerenfrucht wird erkennbar und der Wein wird mit jedem Schluck saftiger, malziger und gar lakritziger, verlangt noch grössere Schlücke bis man anfängt auf Waldbeeren zu kauen. Von der Struktur her fühlt sich der Wein sehr Weich am Gaumen an, ohne spürbare Tannine, aber auch nicht dünn oder wässrig, Rückgrat ist vorhanden. Zum Abschluss folgt ein eher mittellanger Nachhall, der zuerst etwas bitter erscheint, sich aber nach einer Weile zur Eukalyptusfrische wandelt. Eine schöne Überraschung dieser Wein, der eindeutig noch gut zu trinken ist. Auch beeindruckend wie er sich im Glas noch entwickelt hat: hätte ich ihn Anfangs noch mit 82 Punkten bewertet, so hat er sich doch zum letzten Schluck noch bis 88 hochgekämpft.

2001 Château Marquis de Terme, Margaux

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Zur Feier des Tages gab es vor kurzem einen 8 jährigen Margaux vom Marquis de Terme, einem 4ème Grand Cru Classé nach der Klassifikation von 1855. Auf der Website des Château ist folgendes über den Jahrgang 2001 zu lesen:

Vendanges le 27 septembre. Nez fin et délicat, assez puissant et complexe épicé avec des notes de cassis et cerise. Attaque fruitée. En milieu de bouche, le goût devient réglissé avec une touche de violette. Finale longue, savoureuse, très finement boisée.

Hier nun gleich meine Eindrücke. Farbe: dunkel, leicht trüb, in Richtung Schwarz mit leuchtend violetten Reflexen. Nase: Rauchig, fleischig, speckig, mit Röstaromen, trotzdem auch Frucht und etwas floral Anmutendes dabei, an Veilchen erinnernd (Immerhin eine Übereinstimmung mit der offiziellen Beschreibung, nur hat das Château die Veilchen am Gaumen gespürt). Gaumen: fast noch rustikal! Mit Röstaromen, Räucheraromen, wieder fleischig, mit leichter Säure - eine Säure die zwar nicht zu stark ist aber manchmal etwas plump im Geschmack wirkt. Dann etwas Beerenfrucht, welche sich später deutlich schwarzbeerig entwickelt und nach Brombeeren und Cassis schmeckt. Der Wein wird immer süffiger, ein Schluck führt zum nächsten, besonders zum Lammrücken passt er wie die Faust aufs Auge. Zwar brennt der Rachen hie und da, oder zumindest „prickelt er etwas heftig“ aber das saftige und der ausreichende Tiefgang machen das schnell wieder wett. Auch der Nachhall ist schön und auch dort hält schwarzbeerige Frucht an! Tannine sind übrigens zwar fein aber noch ein Stückweit griffig, und verleihen dem Wein eine rustikale Struktur! Chapeau!

Was der kleine vierte Grand Cru (den es übrigens schon öfter bei einem großen Discounter zu kaufen gab) da ins Glas bringt ist beachtlich! Ein echter Kerl von Margaux! 90-91 Punkte! Noch nicht ganz am Höhepunkt, aber auch nicht sehr weit von ihm entfernt!

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Witzige Idee übrigens den Strichcode so zu verstecken!

1990 Chateau St Pierre, St Julien

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1990. Ein Weinjahr das mystisch in unseren Ohren klingt. Zusammen mit 1989 auch als Jahrhundert-Pärchen bekannt. '89 ist das bessere Jahr sagen viele. '90 war in den jungen Jahren besser als '89 wird uns gleichfalls übermittelt. Nach ein paar Jahren dann soll '89 wieder Gas gegeben haben. Nun heißt es, der Long-Runner 1988 überholt bald beide Jahrgänge! (Wineterminators Bericht zum Jahr '90)Wie dem auch sei, heute hab ich ein 1990er Château Saint Pierre im Glas, ein kleiner Grand Cru aus Saint-Julien. Und ich glaube für mich die erste Begegnung mit 1990 auf diesem Blog. Hier meine Erkenntnisse. Farbe: Dunkles elegantes Bordeaux- rot mit leicht braun-orangenem Rand. Nase: Dunkle Beeren und etwas Lakritz mit leichtem Alterston, der nicht überaus störend ist. Auch eine leichte Menthol-Frische ist zu vernehmen. Gaumen: Schöne seidige Textur aber auch noch mit genügend Struktur: Keine Tannine mehr aber einen vollen Körper der noch dicht genug erscheint. Im Abgang ist die Kraft des Weines dann spürbar, mit deutlich beerigen Fruchtnoten und einem Hauch Menthol-Frische; dabei zeigt der Wein auch saftigen Schmelz. Die Säure am Gaumen ist zwar schön und lässt den Wein lebendig wirken, doch ist sie mir zugleich auch etwas zu kräftig. Die Länge des Weins hingegen ist auf jeden Fall zufriedenstellend! 88 Punkte sag ich jetzt spontan! Eine gelungene Überraschung. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Er hat zwar bestimmt schon seinen Höhepunkt überschritten, ist aber noch verdammt gut zu trinken! Vielen Dank Steffen für dieses kleine Juwel! Was die Qualität des Jahrgangs angeht, kann ich nun doch keine Rückschlüsse ziehen, da muss ich erst mehr probieren!

2005 Château Pédesclaux, Pauillac

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Château Pédesclaux, ein 5ème GCC aus dem Pauillac, wurde nach den Primeurverkostungen überraschenderweise vom Decanter-Magazin als besondere "Value" gekürt („Fifth growth Chateau Pedesclaux gets five stars, as do such eminent properties as Brane-Cantenac, Pichon Longueville and Rauzan-Segla“). Daraufhin schossen die Preise dieses Mauerblümchen-Châteaux folgerichtig in die Höhe; jedoch nicht ganz so hoch wie die der prestigeträchtigen Nachbarn, und so konnte ich dann auch in den Genuß dieses Tropfens kommen.

Nach dem „Pop and Pour“ muß natürlich erstmal die Farbe die Kontrolle bestehen: Elegantes dunkles Bordeauxrot, leicht Purpur werdend zum Rand, keine große Brillanz, aber dennoch alles in der Norm soweit.

Die Nase zeigt sich erst dezent: Etwas Cassis, Leder, leichte Fass-Vanille, Vielleicht ein paar rote Früchte. Am Gaumen, fällt trotz seidiger Textur, roten Früchten, etwas Leder und Würze auf, dass der Wein Struktur und Konzentration vermissen lässt. Die Gerbstoffe, die im Jahrgang 2005 doch im Überfluss vorhanden sein sollten sind hier scheinbar vollkommen verschwunden, was mir schon ziemlich merkwürdig vorkommt. Und auch der Nachhall ist eher mittelmäßig. Bis jetzt also ein leichter süffiger Bordeaux, der aber vom großen Pauillac zu dem er vom Decanter gekürt wurde für mich weit entfernt war. Eher leuchtet mir da die Parker’sche Bewertung ein, die erheblich niedriger ausfiel, den Wein gar der Gilde der bedeutungslosen Gewächse zuschrieb.

Doch im Gegensatz zu den Profi-Kritikern habe ich viel Zeit, und gab dem Wein erstmal ein paar Stunden an der Luft damit er zu sich finden konnte. Und siehe da, es kam noch was. Der Wein erscheint auf einmal viel jünger, mit Tannin und vollerem Körper. Zwar kommen mir die Ledernoten jetzt fast etwas zu bitter vor, doch es entwickelt sich gleichzeitig eine ätherische Bleistiftminen-Aromatik die dem Wein etwas Tiefe verleiht. Auch die Nase duftet auf einmal viel aufregender, fast mysteriös nach Bleistift und Lakritz. Dann folgt auch die Struktur: Der vorher leichte Wein hat auf einmal genügend Gewicht und zeigt sich geschmeidig und ausbalanciert. Der Nachhall konnte sich auch noch verbessern und ist auf jeden Fall zufriedenstellend.

Das ist schon unglaublich was so ein paar Stunden Lüften bewirken können, und ich konnte mir auf einmal sehr gut vorstellen wie Decanter und Parker auf so unterschiedliche Einschätzungen kommen konnten. Insgesamt schien mir der Wein schlussendlich ein ordentlicher Pauillac zu sein, der sich mit Sicherheit ein paar Jährchen halten wird. Kein ganz großer Wein, aber durchaus sein Geld wert und 89+ Punkte.

2004 Château Maucaillou, Moulis-en-Médoc, Bordeaux

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Château Maucaillou ist vielleicht der kleinere der 3 bekannten Cru Bourgeois in dieser überschaubaren Médoc-Appelation (auch hier), wobei die 2 größeren Chasse-Spleen und Poujeaux sein müßten. Alle 3 Châteaux werden aber öfter dafür gelobt Weine zu produzieren die an Grand Cru Niveau heranreichen, und sogar regelmässig so manche 5ème GCC in den Schatten stellen. (Chasse-Spleen und Poujeaux sind nicht umsonst auch als Crus Bourgeois „Exceptionnels“ klassifiziert). Die Idee war heute den 2004er und 2005er gegenüberzustellen, aber leider hatte der 2005er wohl etwas dagegen. Aber nun erst mal zum 2004er.

Schöne Farbe wenngleich ich auch eine leichte Ziegelfärbung an den Rändern zu erkennen glaube: Die ersten Zeichen eines früh alternden „klassischen „ Jahrgangs etwa? Zarte Nase von roten Früchten und Himbeeren, auch leicht erdig-staubige Töne mischen sich dem bei. Am Gaumen eher ein Leichtgewicht, Tannine sind fast absorbiert und schön weich, es fehlt aber ein bisschen die Fülle und Aromatik in die sich diese Tannine betten könnten. Anschließend ein kurzes Finish mit etwas Hitze. Also wohl doch ein „klassischer Jahrgang“: Ein Wein der eher schneller zu seinem Zenith kommt und diesen wohl auch bald erreichen wird. Nebenbei läßt er Komplexität und Tiefgründigkeit vollständig vermissen. Am nächsten Tag erscheint der Wein dann aber doch etwas runder, die Struktur scheint sich eingeschaukelt zu haben. Es bleibt aber ein allerhöchstens netter Bordeaux, zwar weich und fruchtig, der einen aber wahrlich nicht vom Hocker reißt.“Gähn!“ Denke, dass man für denselben Preis (15-20€)weitaus bessere Alternativen finden kann 82-84

So, und der vorhin angesprochene 2005er hatte einen üblen Kork. Schade, schade; denn allein die fast schwarze Farbe hatte schon ein ganz anderes Kaliber von Wein angedeutet. Doch daran konnte oder musste sich sogleich nur noch die Unterwelt der hiesigen Kanalisation erfreuen.

2005 Château Boyd-Cantenac, Margaux

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Der Wein zum Thunfischsteak. Tolle tiefdunkle, aber leuchtende Farbe. Feine Nase nach Cassis und Teer, elegant und nicht aufdringlich, etwas Würze. Am Gaumen direkt verführerisch: Samtig weich trotz seiner Jugend, beziehungsweise mit so feinen Tanninen, dass sie gerade einen angenehmen Widerstand erzeugen. Er vermählt Power und Eleganz, Frucht und Frische. Trotz 13,5% fühlt er sich leicht und elegant an. Eine Aromenvielfalt von Teer, Minze, Cassis und Leder sorgt für die notwendige Komplexität - auch im Nachhall, der schön lange anhält.

Wow, dachte ich, der Wein hat’s in sich. Was mir besonders gefällt ist das nichts an dem Wein irgendwie gemacht oder überdreht erscheint, er gibt sich einfach wie ein Monolith.

Nachdem ich von den 2005ern vor allem Pauillac‘s probiert habe, die allesamt noch behäbige Tanninbomben sind, die erst in Jahren wahren Genuss bieten werden, ist dieser Boyd-Cantenac der erste zugängliche Wein des Jahrgangs, der sich darüber hinaus in einer tollen Phase befindet. Jetzt bin ich natürlich gespannt wie er sich entwickelt, aber ich denke nicht, dass ich mir ob der Lebensdauer Sorgen machen muss da er genügend Substanz zu haben scheint. Er hat bestimmt noch einige tolle Jahre vor sich.

Jetzt verstehe ich auch wieso Margaux 2005 von den Kritikern besonders gelobt wurde. Für meine Teil, kannte ich mich sowieso nicht gut aus mit Margaux, werde aber nach diesem Erlebnis vermehrt mein Augenmerk darauf konzentrieren, ich glaub jetzt nämlich, dass ich irgendwie ein Margaux-Typ bin.

93-94+

Was ist das?

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Sieht so photographiert recht verlockend aus nicht wahr?

Gesehen und gekauft hab ich diesen 2005er Sauternes bei Penny. Für 5 Euro! Ob das wirklich ein „Grand Vin de Bordeaux“ ist, wie’s auf dem Etikett steht, wird sich bei Gelegenheit zeigen. Ich hab da so meine Zweifel. Mehr dazu … irgendwann.

1986 Chateau Lynch-Bages, Pauillac

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Too bad! Corked! Merry Christmas then… :=(
No there are definitely worst things in life than a corked wine, and I shouldn't be that cynical on Christmas.

Chateau Clarke 1985

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Chateau Clarke is one of the numerous Chateaux’ belonging to one of the Rothschild family parts; here it is one of Edmond De Rothschild’s estates. It is a Cru bourgeois from the Haut-Médoc Appelation which lies in between Pauillac and Margaux, and has the particularity that it doesn’t feature any Grand Crus Classés, despite its very prestigious neighbours. The reason lays in the topography of the appellation: the hills are lower and vine roots don’t grow very far under the earth and thus aren’t reaching into many different types of soils of which they retain their attributes. In other words, they tend to be less complex than Pauillacs’ or Margaux’! (This was how my savvy book explains it)
Neverthess there are lots of Cru Bourgeois in the area; the most appreciated probably being those of Moulis with Chasse-Spleen, Poujeaux and Citran (among some other well-known names). Clarke isn’t located in Moulis though but in Listrac, which is a village on a slightly higher plateau with gravel and lime soils - it is known for rough wines with a high tannic content which demand time- (again my smart book here)
The cork of this 20 year old went out as if it was a 2-year-old and didn’t smell bad, which already made me happy, since I got this bottle on Ebay, and you never can be sure of how it was stored… maybe 20 years under the radiator, or in the fridge, or some other inappropriate place.
Well this one was perfect! It had a nice red colour with a slight orange rim and was rather unclear, which I don’t mind really. The bouquet was very nice, of red fruit with a little stony, chalky touch I really liked. On the palate it had a silky feel, with tannins like soft little atoms which gave the wine an elegant structure. Here again it had red fruit with a nice mineral edge and a touch of cigar box.
On the back-end it was a little astringent, which might indicate that it could stay some more years in the cellar, but my feeling is that it won’t get any more better. It is just right now: an elegant wine and a nice surprise I wouldn’t have expected from a pick on Ebay. If I had to give a grade it would be 88-89.

Poker and Poujeaux

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Playing Poker is coming more and more into fashion in Europe, inspired by numerous Hollywood stars playing the game, backed by a numbers of online casinos, and recently also shows on TV commentating poker tournaments.
Of course I couldn’t escape the hype. I’m not a big card player, especially if the rules are complex as it is the case with bridge, but for this last Saturday evening we thought it would be interesting to try it out. Nevertheless, in case we found poker boring, we prevented by buying a nice bottle of wine. So we got this 2001 Chateau Poujeaux, Moulis-en-Médoc at a supermarket, relying on the never disappointing quality of Moulis wines (actually I only had a Chasse-Spleen and Citran before, but I really never got disappointed with these two).
So to make a long story short: the “Texas Hold’ Em” game was fun, the wine was great. Although we were only 3 players we managed to have some interesting hands and thrilling showdowns. We agreed that it would be more fun with 5 players though, since one player always got bankrupted too fast.
Now the wine: the 5 year old Poujeaux was in excellent shape. It had a nice dark colour. Its nose was fruity of blackcurrants, with hints of spices, and some discrete and elegant wood. On the palate it revealed the same features but also hints of liquorice and something fresh and mineral. It was a little harsh at the first sip but really smoothed out nicely with time. The tannins were also really fine and the length was just what you would expect from nice Bordeaux.
Next time we play Poker, hopefully we’ll be 5 or more. But they should all bring a bottle of wine then to last until the final showdown

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This is not a real Club! Rather a virtual club permitting to share wine impressions with a wider public. Further, I’ll post on restaurants and anything well-tasting. Comments and discussions are most welcome!

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